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Heimserie soll weiter Bestand haben

SG H2Ku empfängt Samstag den TV Groß-Umstadt

SG-Spielmacher Tobias HoldZoom
SG-Spielmacher Tobias HoldFoto: Peter Gebhardt
29.02.2012 - 20:45 Uhr

Zum nächsten Heimspiel empfängt die SG H2Ku Herrenberg am Samstag ( 03.03., 20 Uhr, Markweghalle) den TV Groß-Umstadt. In der letzten Saison spielten die zwei Teams noch in der zweiten Bundesliga, jedoch schafften beide den Klassenerhalt nicht und traten gemeinsam den Weg in die dritte Liga an. Die SG- Sieben trifft dabei auf einen Gegner, der seinen Ansprüchen inzwischen hinterher hinkt und in der vorletzten Woche mit einem Trainerwechsel die Reißleine gezogen hat.

Wieder einmal zogen die SG- Mannen am letzten Wochenende voller Optimismus aus, um auch in der Fremde Punkte zu erobern. Bei den Stuttgarter Kickers sah es auch lange, sehr lange sogar danach aus, als ob dies auch gelingen würde. Doch am Ende stand ein frustrierendes 23:24 an der Anzeigetafel. Gerade in der Schlussphase vermochte es das Team nicht, individuelle Fehler auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Und so gewann am Ende nicht die bessere, wohl aber die glücklichere Mannschaft. Durch die Niederlage steht die SG H2Ku wieder einmal vor einem Heimspiel unter Zugzwang. Aber auch beim samstäglichen Gegner läuft längst nicht alles nach Plan.

Wie wohl alle Absteiger aus der zweiten Liga musste auch der TV Groß-Umstadt einige Leistungsträger vor der Saison ziehen lassen. Am schmerzlichsten war dabei wohl der Verlust von Goalgetter Nico Büdel, der inzwischen beim TV Neuhausen/Erms sein Können unter Beweis stellt. Trotzdem wollten die Odenwälder schon im oberen Drittel mitmischen. Ein durchaus realistisches Ziel, wie die Platzierung nach der Hinserie bewies, als man noch punktgleich mit der SG H2Ku in der Tabelle stand. Das neue Jahr begann jedoch mit 1:9 Punkten mehr als ernüchternd. Vor dem letzten Auswärtsspiel gegen Köndringen/Teningen stellte Trainer Jens Becker laut der heimischen Presse die Vertrauensfrage an seine Mannschaft, die dem Trainer prompt selbiges für die nächste Saison entzog. Sicherlich nicht ganz alltäglich. Daraufhin zogen auch die Verantwortlichen des TV Groß-Umstadt die Konsequenzen und ersetzten Jens Becker vorerst durch den bisherigen Co- Trainer Tim Beckmann.

Daraus auf eine eventuell leichte Aufgabe zu schließen, wäre aber völlig fehl am Platze. Allein das Hinspiel sollte für die Mannen um Kapitän Lars Meyer-Hübner Warnung genug sein. Beim damaligen 26:33 machte die SG H2Ku wahrlich keine gute Figur. Andererseits gibt es natürlich für den Gastgeber keinen Grund, in Ehrfurcht zu erstarren. Sportlich zu Hause noch unbesiegt, zeigte das Team von Axel Kromer oftmals überzeugende Leistungen. Natürlich sollte man sich darauf auch nicht verlassen, solch eine Serie kann auch einmal ganz schnell zu Ende gehen. Am momentanen Kader sollte es aber nicht liegen. Bis auf den gesperrten Marcel Kohler und dem Langzeitverletzten Petros Kandilas kann Coach Axel Kromer aus dem Vollen schöpfen. Welche Torhüter am Samstag im Aufgebot stehen, wird sich wohl wieder kurz vor dem Spiel entscheiden. Auf dieser Position hat der Trainer ohnehin ein Luxusproblem. Welches Gespann auch immer in dieser Saison zwischen den Pfosten stand, hat auch noch nicht enttäuscht.

Die vorhandene Konstanz im Tor wünscht man sich für das Spiel gegen Groß-Umstadt natürlich von allen anderen Positionen auch. „Nur mit einhundert Prozent Leistung werden wir gegen den TV Groß-Umstadt erfolgreich sein können“, stellt Axel Kromer deshalb auch unmissverständlich klar. Wichtig wäre dieser Erfolg vor allem auch deshalb, weil mit einer Niederlage der endgültige Absturz in das Mittelmaß der Tabelle vollzogen wäre. Mit einem Erfolg hingegen bliebe die Hoffnung auf  immerhin Platz drei erhalten. Bei der Dichte im vorderen Tabellendrittel zählt also jeder Punkt. Sollte die Einstellung für das Spiel gegen den TV Groß-Umstadt stimmen, ist durchaus ein weiterer Doppelpunktgewinn in Reichweite.

Quelle: SG H2Ku Herrenberg
Autor: Handball.de
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