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Abstiegsrelegation findet statt - die wichtigsten Fragen und Antworten

Wappen HG Köthen | Bildquelle: InternetZoom
Wappen HG Köthen Bildquelle: Internet
08.05.2015 - 12:43 Uhr

In Köthen hat man seit Wochen keine Ruhe. Erst der Zweikampf mit dem Northeimer HC um den 14. Tabellenrang, dann die Frage, ob dieser überhaupt von Bedeutung ist. Jetzt steht die Antwort fest: Das Erreichen von Platz 14 hat sich gelohnt, es wird ein Relegationsturnier geben. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Abstiegsrelegation zusammengestellt.

Wann und wo findet das Turnier statt?

Die Abstiegs-Relegation findet am 30. und 31. Mai statt. Austragungsort wird die Sporthalle „Bruno Hinz“ in Bernburg sein. Die HG Köthen hatte ein Vorrecht auf die Austragung der Relegation, in der Heinz-Fricke-Halle kann sie aber nicht stattfinden, da die Heimspielstätte der HG im Rahmen des Sachsen-Anhalts-Tages als Schlafstätte gebraucht wird. Für die Köthener Fans hält sich der Aufwand aber in Grenzen, beide Städte trennen rund 25 Autominuten.

Wer nimmt am Turnier teil?

Deutlich weiter müssen die Teilnehmer der anderen Staffeln reisen. Im Norden duellieren sich noch der SV Beckdorf und der THW Kiel um den drittletzten Platz, im Westen kämpfen der Soester TV, der VfL Gladbeck und der OSC Duisburg um Rang 14. Für die HG Köthen ist wesentlich interessanter, was im Süden passiert, da man (im Normalfall) auf den Vertreter der Südstaffel treffen würde. Der Gegner hieße dann Fürstenfeldbruck, aber auch der TSV Rödelsee kann noch auf Platz 14 abrutschen.

Der Normalfall

Sollte der TSV Rödelsee seinen derzeitigen 13. Platz behaupten, würde die HG Köthen am 30. Mai auf den Südvertreter TuS Fürstenfeldbruck treffen, im anderen Spiel würden der Nord- und der Westvertreter den zweiten Finalplatz ausspielen. Am 31. Mai würde es dann eine Art „Finale“ der beiden Sieger geben, auch die Verlierer der beiden „Halbfinal-Paarungen“ würden Platz 3 und 4 ausspielen.

Die Causa Rödelsee

Würde der TSV Rödelsee, derzeit Tabellen-13., doch noch einen Rang nach unten wandern, wird es kein Wiedersehen mit Rostislav Badura (früher beim HSC Bad Neustadt) geben. Der TSV hat nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung zwar für die 3. Liga gemeldet, nicht jedoch für die Relegation. In diesem Fall würde das Turnier mit nur drei Mannschaften und ohne den Süden stattfinden, die HG Köthen würde dann zuerst auf den Nordvertreter treffen. „Der Verlierer müsste dann kurz darauf gegen den Westen auflaufen. Die letzte Partie würde der Westen gegen den Gewinner des ersten Spiels bestreiten“, weiß die MZ. Die Relegation würde komplett am 30. Mai gespielt werden.

Alles, nichts – oder?

Selbst der Sieger der Relegationsrunde hat keine Gewissheit, ob er in der folgenden Saison Drittligist ist. „Die Relegation dient dazu, im Fall der Fälle Nachrücker zu haben“, klärt die Mitteldeutsche Zeitung auf. Ob es überhaupt einen Startplatz in der 3. Liga für den Turniergewinner geben wird, steht also noch nicht fest.

Autor: Sascha Kurzrock
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